SmartGridsBW auf dem Smart Grids-Kongress in Fellbach

Von | 10. Dezember 2018

Auch in diesem Jahr war SmartGridsbW wieder auf dem großen Branchentreff zur intelligenten Vernetzung mit einem eigenen Stand vertreten. Der Kongress am 3. Dezember 2018 in Fellbach stand unter dem Thema „Smart Data für Smart Grids“ und fokussierte vor allem die Digitalisierung in der Energiewirtschaft.

Der SmartGridsBW-Stand im Foyer der Schwabenlandhalle beim Smart Grids-Kongress am 3. Dezember 2018 in Fellbach.

Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft BW Franz Untersteller, der die herausragende Rolle der Digitalisierung für die Zukunft der Energiewirtschaft betonte und gleichzeitig mehr Unterstützung von der Bundesebene in diesem Kontext forderte. Gerade bei dem Ziel, eine nachhaltige und effektive Aufklärung der Öffentlichkeit bei Themen der intelligenten Vernetzung zu erreichen, sieht der Landesminister die Notwendigkeit eines bundesweiten Ansatzes.

Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft BW, bei der Eröffnung des Smart Grids-Kongresses.

Den Einstieg in die fachliche Diskussion bildeten vier Fachvorträge von Vertretern des BMWi, der MVV Energie, der dena und Microsoft-Deutschland zu aktuellen Herausforderungen und Möglichkeiten des digitalen Wandels des Energiesystems. In einer anschließenden Podiumsdiskussion stellten sich die Experten den Fragen und Anmerkungen der Teilnehmer, die vor allem die regulatorischen Rahmenbedingungen und die damit verbundene Handlungssicherheit thematisierten.

Podiumsdiskussion mit Moderator Markus Brock (3sat/SWR), Andreas Kuhlmann (dena), Gerlind Heckmann (BMWi), Alexander Britz (Microsoft Deutsschland), Ralf Klöpfer (MVV Energie) und Franz Untersteller (Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft BW) (von links nach rechts).

Der zweite Themenblock widmete sich am Nachmittag den Themen Big Data und Datensicherheit. Durchbrochen von mehreren Diskussionsrunden mit den Teilnehmern gaben auch hier verschiedene Experten Einblicke in ihre jeweiliges Fachgebiet. Zu Fragen und Herausforderungen im Kontext von Big Data stellten Vertreter der Netze BW und der ABB ihre Einschätzungen und Ergebnisse vor. Zu Anliegen und Knackpunkten beim Thema Datensicherheit lieferten Vertreter von Bitkom, Rhebo und vom KIT interessante Inputs und Diskussionsgrundlagen.

Dr. Martin Konermann (Netze BW) stellte Herausforderungen und mögliche Lösungen vor, wenn Big Data auf systemkritische Infrastruktur trifft.

Im abschließenden dritten Themenblock konzentrierte sich die Veranstaltung auf Baden-Württemberg als Schaufenster-Region. Vertreter verschiedener, innovativer Projekte aus dem Umfeld des intelligenten Wandels des Energiesystems zeigten, welche besonderen Ansätze sie verfolgen und welche Herausforderungen dabei bestehen. Offene Fragen und Anregungen aus dem Teilnehmerkreis wurden auch hier in einer abschließenden Diskussionsrunde besprochen.

Unser Fazit vom  Smart Grids-Kongress: Ein rundum gelungener Tag mit spannenden Inputs und lehrreichen Einblicken. Wir freuen uns schon auf den nächsten Termin in 2019!

Vernetzung und gegenseitiger Austausch stehen beim Smart Grids-Kongress regelmäßig ganz oben auf der Liste.